Wenig Bewegung – wenig Chance PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Oliver Poller   
Dienstag, den 29. November 2016 um 07:27 Uhr

Nach der deutlichen Niederlage vor einer Woche, setzte es im Heimspiel gegen Chemnitz den nächsten Nackenschlag. Letztlich auch in der Höhe verdient siegten die Gäste aus der Bezirkshauptstadt mit 23:35 und zeigten uns erneut unsere Defizite auf. Ab der ersten Spielsekunde setzten sie auf eine sehr offensive 3:2:1-Deckung, die uns enorme Schwierigkeiten bereitete. Unser besonders auf den Rückraumpositionen stark ausgedünnter Kader tat sein Übriges, um nicht im Ansatz einen Spielfluss zustande kommen zu lassen. Neben einem Plan, um die gut gestaffelte Abwehrreihe auszuhebeln, fehlte es im ersten Spielabschnitt vor allem an der nötigen Laufbereitschaft, die es gerade hier gebraucht hätte.

Stets bewegte sich nur der ballführende Mann, was es unseren Gegnern einfach machte die Räume klein zu halten. Und als ob das nicht schon genügen würde, machten wir uns das Leben mit einigen unnützen Mecker-Zeitstrafen schwer. So bekamen wir auch in der Defensive zu selten entscheidenden Zugriff auf die Werfer der Chemnitzer. Nach dem anfänglichen 2:2 verloren wir deshalb schnell an Boden und rannten bereits in der 25. Minute einem 6:13-Rückstand hinterher. Bis zum Halbzeitpfiff waren es gar neun Treffer (9:18) die uns vom Ausgleich trennten. Auch nach dem Wiederbeginn bot sich den Zuschauern ein ähnlich schlechtes Bild. Bis zur 41. Minute wuchs der Abstand schon bis auf zwölf Tore (14:26) an und ein Debakel vom Format des Oelsnitz-Spiels kündigte sich an. Erst in der Folge wussten wir mit einlaufenden Spielern die freien Räume der nach wie vor ultra-offensiven Deckung zu nutzten. Gerade Paul Riedel und Marwin Täubner setzten sich mit zunehmender Spieldauer immer besser in Szene und schossen uns in unserer stärksten Phase, trotz des verletzungsbedingten Aus von Toni Schreinert, zwischenzeitlichen wieder bis auf 22:30 (54. Min.) heran. Einige her geschenkte Bälle in der Schlussphase ließen eine Fortsetzung dieser Aufholjagd aber nicht zu und luden noch einmal zu einfachen Kontertoren für die Gäste ein, wodurch das Resultat auf das schlussendliche 23:35 anwuchs.

 

Rittersgrüner Aufgebot: Tobias Brückner, Marcel Seltmann - Heiko Seltmann, Toni Schreinert (6), Paul Riedel (5), Philipp Blei, Toni Lorenz, Philipp Lang (6/2), Sebastian Eule, Steffen Täubner, Marwin Täubner (4), Maximilian Plasczyk (2)

 

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