Zwei Gesichter – nur ein Punkt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Oliver Poller   
Sonntag, den 18. September 2016 um 06:37 Uhr
Nach der Niederlage in der Vorwoche traf unsere Truppe am gestrigen Samstagabend auf den Mitaufsteiger aus Plauen. Keine leichte Aufgabe, aber zuhause sahen wir gegen die Einheitler in den vergangenen Jahren meist gut aus. Den Sieg aus diesem Spiel mitzunehmen, war trotz des Ausfalls von Spielgestalter Toni Schreinert, Pflicht. Und in Spielabschnitt Eins schien es auch so als ob, die zuvor besprochenen Maßnahmen greifen. In der Defensive versuchten wir gut gegen den starken Kreisläufer der Gäste zu arbeiten und die Anspiele zu unterbinden. Enggestaffelt war es erste Priorität Eins-gegen-Eins-Situationen zu verhindern. Das gelang zumeist auch gut, sodass einige Bälle abgefangen werden konnten. Im Angriff lief der Ball vernünftig und der Druck auf den generischen Block stimmte. Gegen die tief und massiv stehende Plauener Deckung musste aus der Distanz Chancen generiert werden. Insbesondere der wie entfesselt spielende Michael Blei sorgte für reichlich Gefahr vor dem Tor der Vogtländer. Mit sieben Treffern allein in der ersten Halbzeit war er maßgeblich dafür verantwortlich, dass unser Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff auf 21:13 wuchs. Acht Tore Differenz zur Pause, gegen einen stark ersatzgeschwächten Gegner; das Spiel schien entschieden. Doch nach dem Wiederanpfiff agierte unser Team wie ausgewechselt. Wenig bis keine Würfe aus größerer Distanz, jede Chance wurde im Durchbruch gesucht. Was zum einen Kräfte kostete und zum anderen fortan auch nicht von Erfolg gekrönt war. Der mittlerweile umfunktionierte Feldspieler im Kasten der Gäste machte seine Sache zugegebener Maßen mehr als ordentlich, wurde aber auch immer wieder berühmt geschossen. Die unplatzierten Versuche fing er größtenteils direkt ab und leitete den Gegenstoß ein. Dass einige Bälle nicht den gewünschten Adressaten fanden, war zu diesem Zeitpunkt unser großes Glück, ansonsten wäre unser Vorsprung noch schneller zusammengeschmolzen. Vorn lief nun überhaupt nichts mehr zusammen und unser aufgebautes Selbstbewusstsein war dahin. Bis zur 55. Minute war der komfortable Vorsprung aufgebraucht und die Plauener gingen das erste Mal in Front. Hätten wir diese Partie verloren, hätte sich, angesichts der desaströsen Leistung in den zweiten 30 Minuten keiner beschweren dürfen. Doch im Gegenteil, eine Minute vor dem Ende, beim Stand von 27:28, ergab sich doch noch die große Chance den Sieg zu behalten. Strafwurf für uns und eine doppelte Unterzahl für die Plauener. Der Strafwurf – verwandelt und in der Deckung noch einmal gut gearbeitet und den Ball abgefangen. Es verblieben 40 Sekunden, um gegen vier Verteidiger ein einziges Tor zu werfen. Und wir spielten es eigentlich nicht schlecht. Guter Druckaufbau aus dem Rückraum und bis auf die Außenposition abgeräumt, doch der Abschluss stimmte nicht – gehalten. Noch 15 Sekunden auf der Uhr und noch einmal ergab sich die identische Chance, doch auch diesmal parierte der Schlussmann glänzend. So trennten sich die beiden Mannschaften schlussendlich mit einem Unentschieden. Für uns ein Punkt zu wenig und eine gefüllte Niederlage, angesichts der mehr als ordentlichen Hälfte. Doch wenn man lediglich sieben Treffer in 30 Minuten zustande bekommt, verdient man sich auf diesem Niveau einfach keinen Sieg.

Rittersgrüner Aufgebot:
Tobias Brückner, Marcel Seltmann - Heiko Seltmann (2), Michael Blei (8), Paul Riedel (2), Toni Lorenz, Philipp Lang (5/2), Sebastian Eule (1), Florian Schreinert (4/1), Steffen Täubner, Marwin Täubner, Maximilian Plaszcyk, Guido Goldmann (6/1)

 

Kommentare  

 
0 #1 Lashunda 2017-05-01 13:26
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