Harte Arbeit zum Auftakt PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 21. September 2014 um 06:35 Uhr

Nachdem in der vergangenen Woche in Werdau die zweite Pokalrunde erreicht werden konnte, stand am gestrigen Samstag die erste Begegnung der neuen Bezirksklasse-Saison auf dem Plan. Zu Gast in heimischer Halle waren die Aufsteiger aus Fraureuth, die in der Vorwoche gezeigt hatten, dass sie alles andere als ein einfacher Punktelieferant sind und Ligakonkurrent HSG Chemnitz ausschalteten. Die Anfangsminuten zeigten, dass die Vorbereitungen auf die Spielserie alles andere als optimal verlaufen sind. Doch auch bei unseren Gegenübern war noch Sand im Getriebe. Die Abstimmung im Angriffsspiel fehlte bei beiden Mannschaften und es zeichnete sich ein wenig ansehnliches Spiel ab.

Es dauerte über fünf Minuten bis das erste Tor der Partie fiel! Die Fraureuther fanden zunächst schneller in das Spiel und zogen nach anfänglichen Schwierigkeiten auf 0:4 davon. Der erste Treffer unsererseits, erzielt durch Flügelflitzer Sebastian Eule, ließ bis zur neunten Spielminute auf sich warten, war aber zugleich der Startschuss einer beherzten Aufholjagd. Bis zur 25. Minute war der Rückstand egalisiert (7:7). Spielbestimmend waren aber weiterhin die beiden Abwehrriegel. Glücklicherweise hatte der einzige Distanzschütze der Gäste nur wenig von der Flasche Zielwasser abbekommen und konnte nur selten gefährlich werden. Der Rest der Aufsteiger versuchte sein Glück vor allem aus der Nahdistanz, wo unsere Männer gut die Räume verengten und Torerfolge schwierig machten. Zum Halbzeitpfiff konnten beide Teams je neun Punkte aufweisen. Nach dem Wiederanpfiff zeigte unsere Mannschaft mehr Zug zum Tor. Vor allem die Achse Florian Schreinert – Philipp Lang nutze die offensiv ausgerichtete Deckung der Gegner für ein gutes Zusammenspiel und sorgte dafür, dass man mit 13:10 in Front gehen konnte. Doch an eine Vorentscheidung war noch lange nicht zu denken. Zwei Strafwürfe wurden leichtfertig verworfen, nach wie vor schlichen sich zu viele technische Fehler in unser Spiel und die beherzt agierenden Herausforderer bissen sich wieder heran (17:17). In den verbleibenden Minuten spielte sich ein wahres Herzschlagfinale ab, aber wir profitierten von einer breiter besetzten Bank und frischen Kräften, die für neuen Schwung auf den Außenpositionen sorgen konnten. So wie Paul Riedel der in der entscheidenden Phase seinen Premierentreffer im Rittersgrüner Dress bejubeln durfte. Etwa eine Minute vor dem Ende gelang Spielmacher Toni Schreinert der entscheidende Treffer zum 20:19 und der sattelfesten Verteidigung war es zu verdanken, dass dieser knappe Vorsprung über die Zeit gerettet werden konnte. Der Freiwurf in letzter Sekunde brachte den Aufsteigern nichts mehr ein.

 

Rittersgrüner Aufgebot:
Marcel Seltmann, Marcus Schützler – Heiko Seltmann (1), Toni Schreinert (2), Tilo Mothes, Maximilian Plasczyk, Philipp Lang (7), Sebastian Eule (3), Florian Schreinert (6), Steffen Täubner, Marwin Täubner, Paul Riedel (1), Kevin Schubert
 

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