Kopflos in Wilkau-Haßlau PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 16. März 2014 um 18:19 Uhr

Nach dem hart erkämpften Derbysieg vergangene Woche stand nun wieder der Liga-Alltag an. Auswärts musste man beim SV Muldenthal ran. Gegen den Tabellenzehnten konnte man noch einen ungefährdeten 31:23 Heimsieg feiern, doch die Voraussetzungen sollten an diesem Samstag ungleich schlechter sein. Denn der Sieg gegen SV Beierfeld war im Nachhinein teuer. In Halbzeit eins gegen den SV brach eine alte Schulterverletzung von Spielmacher Toni Schreinert auf. Nach zwei mehr oder weniger schlaflosen Nächten erteilte der Arzt dann am Montag Handballverbot. Nun konnte die Mannschaft die Moral aus der Vorwoche wieder unter Beweis stellen. Dem SV Muldenthal, welcher wie im Hinspiel nur mit 8 Spielern auflief, stand eine ebenfalls dünn besetzte FSV-Mannschaft gegenüber. Toni Schreinert stand diesmal nur als Mannschaftsverantwortlicher zur Verfügung, dafür war mit Philipp Lang unser Stammkreis wieder an Bord. Leider fanden andere Mannschaftsteile (Verletzte ausgeschlossen) keine Zeit die Mannschaft an diesem Samstag, bei dieser Personalsituation, zu verstärken. Schade. Die für ihn ungewohnte Mittelposition musste nun Guido Goldmann übernehmen, was zugegeben unter diesen Rahmenbedingungen nicht einfach war. Zu Beginn fanden die einzelnen Mannschaftsteile nicht ins Spiel. Weder in der Abwehr noch zwischen den Pfosten konnte an die Leistung aus der Vorwoche angeknüpft werden. Man war einfach zu lethargisch in den Abwehraktionen, was die Anzeigetafel nur zu deutlich zeigte – 6:3 für die Hausherren in der 10. Minute. Auch im Angriff waren wie schon angedeutet die Ressourcen eher limitiert. Viel lief nur über Florian Schreinert, der sich aufrieb und auch wieder 8 Tore beitrug, aber mit einer Wurfquote von nur 50% ein ums andere Mal eine nicht so gute Wurfgelegenheit nahm und nehmen musste. Über die Zwischenstände 3:8, 6:11 und 7:14 brachten die Muldenthaler ihre doch auch sehr begrenzten Mittel besser ins Spiel und münzten das auch in Tore um. Mit einem Fünf-Tore-Rückstand ging es in die Kabine (9:14). Für Halbzeit zwei wollte man endlich die Abwehr stabilisieren und den Angriff zielstrebiger abschließen. Aus den Vorsätzen wurde erst einmal nichts, denn der SVM legte zwei Tore nach und ging wieder sieben Tore in Führung. Erst nach etwa 45. Minuten kam bei unseren Männern so etwas wie Spielfluss auf. Florian Schreinert bekam nun wieder mehr Zugriff auf das Spiel und konnte nun sich und auch Philipp Lang am Kreis besser in Szene setzen. In Verbindung mit einer besseren Abwehrarbeit und erzwungen Fehlern der Wilkauer konnte man nun auch den einen und anderen Konter setzen. Über die Stationen 19:14, 20:16 und 20:18 konnte der Rückstand kontinuierlich verkürzt werden. Beim Stand von 20:19 hatte dann Philipp Lang die Gelegenheit per 7-Meter auszugleichen. Leider Vergeben. Den Abpraller bekamen wieder die SVM-Spieler und nutzen den Konter, um wieder mit zwei Toren in Front zu gehen. Das war in der 57. Minute und es blieb damit nicht viel Zeit um wenigstens einen Punkt mit ins Erzgebirge zu nehmen. Eine offensive Manndeckung brachte zwar noch einen Ballgewinn, der aber leichtfertig vertändelt wurde. Am Ende stand dann ein ernüchterndes 22:20 und der SVM hat zwei Punkte gegen den Abstieg von den FSV-lern geschenkt bekommen. Nun heißt es Mund abputzen und die spielfreie Woche zum Training nutzen. Für die nächsten beiden Auswärtspartien ist dann wieder die volle Konzentration notwendig, um eventuell etwas Zählbares mit nach Hause nehmen zu können und nicht den guten Tabellenstand zu verspielen.


PS: Ich erinnere nochmals an die Rückmeldung zum Trainingslager im August!

Rittersgrüner Aufgebot:
Tobias Brückner, Marcel Seltmann - Heiko Seltmann (2), Marwin Täubner, Philipp Lang (8/2), Sebastian Eule, Florian Schreinert (8), Steffen Täubner, Maximilian Plasczyk (2), Dirk Hentschel, Guido Goldmann
 

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