Zu spät aufgewacht PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 29. Januar 2013 um 13:24 Uhr

Nur fünf Wochen nach der letzten direkten Auseinandersetzung, trafen wir am 15. Spieltag erneut auf den Burgstädter HC. Im Hinspiel hatten uns die Mittelsachsen eine empfindliche Heimniederlage beigebracht, für die wir uns nun zu revanchieren versuchten. Eine Partie mit offenem Visier war zu erwarten, da es für die Heimmannschaft darum ging den Anschluss an die Spitzengruppe zu wahren und wir wollten den Abstand zu den Abstiegsrängen weiter vergrößern. Das Spiel begann sehr zerfahren. Nachdem bereits in unserem ersten Angriff der Ball drei Mal vom Pfosten ins Feld zurückprallte, trugen unsere Männer die folgenden Versuche mit zu viel Hektik vor. Eine notwendige Grundordnung im Aufbauspiel war nur schwer zu erkennen. Vom Rückraum ging zu wenig Gefahr aus, was in erster Linie daran lag, dass die Abschlüsse zu nah an der gegnerischen Abwehrreihe gesucht wurden. Somit machten wir es den besser organisierten Kontrahenten zu leicht entscheidend zu stören, ohne große Lücken aufreißen lassen zu müssen. Auf der Gegenseite bot sich ein komplett anderes Bild. Mit sehr hohem Tempo und einen guten Auge für den besser positionierten Nebenmann, fanden sie immer das Loch in unserer Deckung. Uns gelang es zu diesem Zeitpunkt nicht einen Zugriff auf das Spiel zu bekommen, und auch unsere Torhüter konnten die sehr guten Leistungen aus den voran gegangenen Spielen nicht bestätigen. In beinahe jeder Spielsituation wussten unsere Gegenüber was zu tun war. Sie waren uns nicht nur körperlich, sondern auch geistig, weit überlegen und so entwickelte sich der Spielstand schon in der ersten Halbzeit in eine Richtung, die für den Spielausgang nur wenig Hoffnung übrig ließ. Nach 30 gespielten Minuten war ein ernüchterndes 23:12 auf der Anzeigetafel zu erkennen. Der eindeutige Spielstand ließ nur ein Ziel für den abschließenden Spielabschnitt zu. Schadensbegrenzung musste nun betrieben werden, da im Abstiegskampf auch jedes fehlende Tor eine bessere Platzierung verhindern kann. Diese Maxime nahmen sich unsere Männer zur Aufgabe und bewiesen, wie schon in den Partien der Vorwochen, Charakterstärke. Keiner steckte den Kopf in den Sand, sondern gab alles, um mit erhobenem Haupt vom Feld gehen zu können. Die in der Pause angesprochen Mängel wurden fortan besser umgesetzt. Unser Rückraum agierte mit mehr Distanz zum Abwehrblock, was den HC dazu zwang Räume zu öffnen, um die Fernwürfe zu unterbinden. Auch vom Siebenmeterpunkt zeigten wir Nervenstärke und ließen keinen der sieben Versuche ohne Torerfolg. Tor für Tor kämpfte sich unsere Mannschaft heran und nach 49 gespielten Minuten waren es lediglich sechs Treffer (32:26), die die beiden Mannschaften trennten. Doch die Gastgeber legten noch einmal eine Schippe nach und zogen bis auf neun Treffer (35:26) davon, was auch daran lag, dass nun zu überhastet abgeschlossen wurde. Das Spiel war nun endgültig entschieden. Im Endspurt gelang es uns auf schlussendlich sechs Punkte (36:30)zu verkürzen und das Ergebnis durchaus versöhnlich dazustellen. Auf diese spitzen Moral und eine unglaublich couragierte Leistung in der zweiten Hälfte lässt sich für die nächsten Wochen aufbauen.

Torschützen:
Philipp Lang (8/5), Florian Schreinert (7), Toni Schreinert (5/2), Michael Blei (4), Heiko Seltmann (3), Oliver Poller (2), Andy Päßler (1)

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