Arbeitssieg im Vogtland PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 13. März 2013 um 16:48 Uhr
Nachdem wir in der Vorwoche die Punkte, nach einem äußerst umstrittenen Spielverlauf, in heimischer Halle an Einheit Plauen abgeben mussten, trat unser Team nun die Reise ins Vogtland an, um nun im Gegenzug die Punkte wieder ins Erzgebirge zu entführen. Mit der SG Neptun Markneukirchen stand der Tabellenletzte mit uns auf dem Parkett, was für den Spielausgang nur eine Zielsetzung und zwar zwei Punkte zuließ. Jedoch konnte man in den vergangenen Monaten beobachten, dass wir unsere besseren Spiele vor allem gegen Mannschaften abliefern, die auf den oberen Tabellenrängen zu finden sind und wir uns gegen vermeidlich schwächere Gegner stets schwer taten. Und so sah man bereits in den Anfangsminuten, dass das Spiel kein Selbstläufer werden würde. Zwar gingen wir schnell mit 0:2 in Front, jedoch gelang es uns über die gesamte erste Hälfte nicht, die Leistung abzurufen zu der wir an einem guten Tag in der Lage sind. Nach dem zwischenzeitlichen 3:6 stabilisierte sich der Vorsprung bei drei Treffern. Zum Halbzeitpfiff waren es zwar vier Tore (10:14), die die beiden Kontrahenten trennten, jedoch hätte der Vorsprung schon zu diesem Zeitpunkt deutlicher ausfallen können. Was vor allem daran lag, dass uns die Ideen gegen die verhältnismäßig offensiv aufgestellte Deckung der Musikstädter fehlten und wir zu wenig Druck auf die sich dadurch entstehenden Schnittstellen machten. Die Schwächen aus Halbzeit Eins sollten schnell abgestellt werden, um das Spiel möglichst frühzeitig in trockene Tücher zu bringen. Aber nach dem Wiederanpfiff entwickelte sich unsere Spielweise in die komplett andere Richtung. Unzählige haarsträubende technische Fehler machten es den Vogtländern möglich binnen weniger Minuten bis auf einen Treffer heran zu kommen (14:15). In den ersten 15 Minuten des zweiten Spielabschnittes boten wir die gesamte Palette an handballerischen Unfertigkeiten. Lediglich zwei Mal brachten wir das Spielgerät bis zur 45. Minute in den gegnerischen Maschen unter. Gegen jede andere Mannschaft hätte sich die Partie in dieser Phase gedreht und man wäre höchstwahrscheinlich mit leeren Händen nach Hause gefahren. Doch glücklicher Weise konnten auch die Hausherren ihre Chancen nur selten nutzen, was auch an Marcel Seltmann zwischen den Pfosten lag, der sich im Laufe der Begegnung stark steigern konnte. Mit dem ersten ordentlich vorgetragenen Angriff des gesamten Spiels nach etwa 50 Minuten stieg auch wieder das Selbstvertrauen. In den Schlussminuten wussten wir fortan Akzente zu setzen und kamen auch über die Kontermöglichkeiten zu einfachen Treffern. Mit sechs Treffern in Serie (17:25) bis zur 57. Minute konnten wir endlich die Spannung aus dem Spiel nehmen und für die Entscheidung (19:25) sorgen. Mit den beiden Punkten setzen wir uns auf dem achten Tabellenrang fest und bauen den Vorsprung auf die Abstiegsplätze weiter aus.

Ein großen Dank wollen wir an unsere Partner Taxi Blei, Autohaus Teumer, Henka GmbH und die Speedfactory Rittersgrün aussprechen, die durch die Bereitstellung von Kleinbussen maßgeblich dazu beitrugen, dass wir trotz des weiten Weges wieder von unzählig vielen Fans bei heimspielwürdiger Stimmung angetrieben wurden.



Torschützen gegen Markneukirchen:
Toni Schreinert (7/1), Philipp Lang (5/2), Tilo Mothes, Florian Schreinert (je 4), Michael Blei (3/1), Heiko Seltmann (2)

Torschützen gegen Plauen 25:31 (12:14):
Michael Blei (8), Florian Schreinert (7), Philipp Lang (5/1), Sebastian Eule, Toni Schreinert (je 2), Oliver Poller (1)

 

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