Mit Betonabwehr zum Derbysieg PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 23. Januar 2013 um 10:34 Uhr

Nach dem heißumkämpften Derbysieg aus der Vorwoche, stand am vergangen Samstag gleich der nächste erzgebirgische Verein auf dem Spielplan. Unsere Mannschaft empfing den HC Annaberg-Buchholz und die Ausgangslage hätte durchaus schlechter sein können. Die Kreishauptstädter befinden sich derzeit in ähnlichen Tabellengefilden wie unsere Männer. Gerade einmal zwei Punkte trennten die beiden Teams vor diesem Spieltag. Hinzu kam, dass unsere Jungs mit breiter Brust an die neue Aufgabe herangehen konnten, nachdem man erst sieben Tage zuvor die ersten Auswärtszähler der Saison erkämpft hatte. Nach einigen wenigen Minuten des Abtastens, gelang es uns recht zügig einige Tore zwischen uns und den HC zu legen (8:3). Vor allem unserer sattelfesten Deckung war dieser Vorsprung zu verdanken. Im Mittelblock wurde der Betonmischer angeworfen und mit genügend Aggressivität und einer guter Beinarbeit, die Angriffsversuche der Annaberger entscheidend gestört.

Die Bälle die den Block überwunden hatten, wusste der gut aufgelegte Tobias Brückner zwischen den Pfosten zu entschärfen und an die ordentlichen Torhüterleistungen der vergangen Partien anzuknüpfen. Nach der Rückkehr des lange verletzten Philipp Lang ins Aufgebot des FSV, konnten wir zum ersten Mal seit Monaten personell wieder aus dem Vollen schöpfen. Die gut gefüllte Auswechselbank machte es bereits in der ersten Hälfte möglich den Leistungsträgern Verschnaufpausen zu verschaffen, ohne einen Bruch im Spiel zu verursachen. In jeder Formation hielt unsere Abwehrreihe den Torversuchen des Tabellenachten stand und ließ bis zum Halbzeitpfiff lediglich acht Gegentreffer, bei bereits 14 erzielten Toren, zu. Nach der Pause suchten unsere Männer die frühe Entscheidung und zogen bis zur 40. Minute auf 19:10 davon. Den Annabergern war das Fehlen ihres rotgesperrten Kreisläufers anzumerken. Von der Deutlichkeit des Spieles genervt, sammelten die Gäste vor allem durch Kommentare zu Schiedsrichterentscheidungen Zeitstrafen, was ihnen nach etwa 45 Minuten die erste Rote Karte einbrachte. Zwischenzeitlich schmolz der Vorsprung zwar noch einmal bis auf sechs Treffer zusammen, doch der Sieg geriet in der Folge nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Den Schlusspunkt unter die Partie setzte Sieben-Meter-Spezialist Steffen Beyer mit einem frechen Lupfer über den gegnerischen Schlussmann und ließ die Massen auf der Empore endgültig ausrasten. Nach 60 Minuten konnten die 95(!) Zuschauer auf der zum bersten gefüllten Tribüne, die zum wiederholtem Male die Halle in einen Hexenkessel verwandelten, einen souveränen 27:19-Sieg und das erstmalige Verlassen eines Abstiegsplatzes bejubeln.

 

Torschützen:
Toni Schreinert (7/1), Michael Blei (6), Florian Schreinert (4), Philipp Lang (3/1), Heiko Seltmann, Oliver Poller (je 2), Steffen Beyer, Steffen Täubner, Tilo Mothes (je 1)
 

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